Z-Wave

Speziell für den Smart-Home-Bereich existieren diverse Technologien zur Verbindung der Geräte. Z-Wave ist eines von vielen Funkprotokollen, das smarten Geräten die Kommunikation ermöglicht. Neben ZigBee, EnOcean, WLAN, Bluetooth und Co. ist der Standard die populärste Funktechnologie der Welt.

Das Funkprotokoll sendet im Frequenzbereich zwischen 850 und 950 MHz lizenzfrei. Deswegen ist es nicht möglich, ein amerikanisches Produkt in Europa oder Asien zu verwenden. Innerhalb der Frequenzgrenzen funktioniert das System aber herstellerübergreifend. Die Z-Wave Alliance besteht aus den teilnehmenden Unternehmen und produziert die Chips, auf denen das Funkprotokoll gespeichert ist.

Z-Wave für ein smartes Zuhause

Die Technologie zeichnet sich durch ihr einfaches Handling und benutzerfreundliche Bedienung aus. In den vergangenen Jahren etablierte sie sich deswegen als umfassendster Funk-Standard der Welt. Die drei Sprachassistenten Siri, Alexa und Google Assistant sind ebenso kompatibel, wie zahlreiche Produkte namhafter Hersteller wie devolo, FIBARO, POPP und D-Link.

Verfügt ein Gerät über einen Chip des Protokolls, kommuniziert es bei Einbindung in ein bestehendes System automatisch mit anderen Komponenten, die ebenfalls über einen Chip verfügen. Auf diese Weise werden sie teilweise zum Router umfunktioniert, da sie das Signal verstärken. So entsteht eine stabile flächendeckende Funkverbindung, die einen Radius zwischen 40 und 100 Metern abdeckt. Z-Wave wurde speziell für den Smart-Home-Einsatz entwickelt und benötigt im Vergleich zu Funktechnologien wie WLAN sehr wenig Energie. Batteriebetriebene Geräte halten bis zu zwei Jahre, bevor der Stromspeicher ausgewechselt werden muss.

Z-Wave Plus

2013 erschien mit Z-Wave Plus eine Erweiterung. Das wichtigste zuerst: Du kannst auch Deine alten Geräte mit dem neuen Standard nutzen. Dieser sorgt für eine größere Reichweite, stabilere Verbindungen, noch geringeren Energieverbrauch und mehr Bandbreite, um größere Datenmenge als zuvor transportieren zu können.