Kabel

Funk oder Kabel? Diese Frage stellt sich früher oder später jeder, der sein Zuhause vernetzen und in ein Smart Home verwandeln will. Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Eine Funkverbindung ist flexibel und kostengünstig. Ein System mit Kabeln hat den Vorteil, dass es zuverlässiger Daten überträgt und eine größere Reichweite hat. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal liegt aber im Installationsaufwand. Während eine Übertragung via Funk einfach in die Tat umzusetzen ist, musst Du für eine Kabelverbindung sowohl Zeit als auch Geld in die Hand nehmen. Langfristig ist es allerdings in jedem Fall eine lohnende Investition.

Smart Home mit Kabel-Vernetzung

Bei der Auswahl des passenden Systems solltest Du auf mehrere Faktoren achten. Eignet sich Dein Zuhause überhaupt zur Kabellegung? Wie hoch wären die Kosten? Sicherheit und Reichweite sind mit einem Kabelsystem ohnehin gegeben; es geht dementsprechend bei der Auswahl in erster Linie darum, mit welchen Produkten das System kompatibel sein sollte, ob es einfach zu bedienen ist und ob sich die ein Kabelanschluss für Smart Home wirklich lohnt.

Vielseitiges Angebot

Im Bereich der Kabel-Vernetzung kannst Du Dich über ein breit gefächertes Angebot freuen. An erster Stelle ist der internationale Standard KNX zu nennen. Das Bussystem ist mit 370 Herstellern kompatibel und im Nachhinein einfach zu konfigurieren, sodass Du auch ohne fachmännische Hilfe Änderungen vornehmen kann. Es gibt auch herstellergebundene Systeme wie LCN, das ausschließlich auf Produkte von Issendorf beschränkt ist. Das Portfolio des Herstellers umfasst Produkte aus allen Smart-Home-Bereichen, sodass Du als Nutzer trotz der Einschränkung auf nichts verzichten musst. Seit einigen Jahren bemühen sich aber die meisten Hersteller der Systeme um eine möglichst breite Abdeckung, die viele Unterschiedliche Produkte integriert. Loxone beispielsweise kommt aus Österreich und entwickelte den Mini-Server als Smart-Home-Zentrale – eine kleine Revolution im Bereich der Hausautomation. Dank diverser Schnittstellen ist nahezu jedes andere system integrierbar. digitalSTROM hingegen nutzt die bereits vorhandene Stromleitungen zur Datenübertragung und beweist damit, dass Kabelinstallationen nicht immer teuer und aufwendig sein müssen.