Bluetooth

Es gibt verschiedene Funktechniken, um Daten in einem Smart Home hin und her zu senden. Bluetooth ist vor allem aus der Smartphone-Welt bekannt und beliebt. Aber auch in der Hausautomation kommt das Funkprotokoll zum Einsatz. Jedes Gerät kann ganz einfach mit einem Bluetooth-Chip zum Sender und Empfänger werden.

Vor- und Nachteile von Bluetooth im Smart Home

Wenn Du Dir überlegst, Dein Zuhause langfristig smart zu machen, musst Du eine Menge beachten. An erster Stelle steht die Entscheidung für einen Übertragungsstandard, da nicht jedes Gerät mit jeder Übertragungstechnik kompatibel ist. Bluetooth ist weit verbreitet und bekannt – einer der großen Vorteile der Technologie. Es wird eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung hergestellt, sodass eine stabile Verbindung zwischen zwei Geräten entsteht. Ein Beispiel: Wenn Du Dich Deiner Haustür näherst und Dein Smartphone bei Dir hast, registrieren die beiden Komponenten sich gegenseitig und die Tür öffnet sich.

Der Einsatz des Protokolls bringt allerdings auch Schwierigkeiten mit sich. Da die Funktechnik ähnlich wie WLAN ursprünglich zu anderen Zwecken entwickelt wurde, ist sie weder besonders energieeffizient, noch verfügt sie über eine große Reichweite. An beiden Defiziten arbeiten die Entwickler jedoch momentan und versprechen baldigen Anschluss an Z-Wave, ZigBee und Co.

Auf dem Weg in ein vernetztes Zuhause

Die erste Version, die für die Hausautomation relevant war, war Bluetooth 2.0 – erste Alarmsysteme arbeiteten damals reibungslos mit dem Funkprotokoll. Inzwischen gibt es smarte Geräte aus jedem Anwendungsbereich, die auf der Technologie basieren: Überwachungskameras, Wetterstationen, Zwischenstecker und vieles mehr.