Im Fokus des Smart Home Systems der Telekom steht eine herstellerunabhängige Lösung für das intelligente Zuhause. Magenta SmartHome basiert auf der QIVICON-Plattform und bringt bereits etablierte Produkte wie das Amazon Echo und die Netatmo Wetterstation zusammen.

Magenta SmartHome von der Telekom

Der magentafarbene Riese Telekom ist Marktführer in Telekommunikationsangelegenheiten in Europa und 2013 erfolgte mit dem offiziellen Einstieg in das Smart-Home-Geschäft eine Erweiterung des Angebots. Mit einem eigenen Funksystem, Magenta SmartHome, möchte das Unternehmen in erster Linie Insellösungen entgegenwirken. Dazu ist vor allem eine hohe Kompatibilität des Systems nötig, um den Kunden ein verlässliches Angebot zur Verfügung stellen, das den Bedürfnissen ständig angepasst werden kann.

Magenta SmartHome: Foto vom Logo der Telekom

Die Deutsche Telekom kann auch Smart Home.

Mitbegründer der QIVICON

Um dieses Vorhaben in die Tat umsetzen zu können, gründete die Telekom 2011 die QIVICON. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss mehrerer führender Industrieunternehmen, die unabhängig von Hersteller, Marke und Produkt Smart Home Geräte auf einer einzigen Plattform anbieten wollen.

Magenta SmartHome: qivicon Grafik zeigt Haus mit Einsatzmöglichkeiten

QIVICON sorgt für hohe Kompatibilität der Produkte.

Namhafte Firmen wie Samsung, eQ-3, Miele, Logitech, Netatmo, Philips und Vattenfall sind mit an Bord. So entsteht ein vielseitiges Portfolio: Nutzer haben die Wahl zwischen Rauchmeldern, Wetterstationen, diversen Haushaltsgeräten, Zwischensteckern für Funkverbindungen, Bewegungsmeldern und noch vielen anderen Geräten. Bei beliebten Produkten wie dem Philips Hue Lichtsystem oder Haushaltsgeräten von Miele ist die Integration einfach. Seit 2016 ist auch der Sprachassistent „Alexa“ von Amazon kompatibel: Auf diese Weise ist auch die Sprachsteuerung mit dem Magenta SmartHome-System möglich.

Die Telekom bietet auch hauseigene Produkte an. Zur Auswahl stehen smarte Tür- und Fensterkontakte, ein Wandtaster, Zwischenstecker, Heizkörperthermostate und Alarmsirenen.

Das Herzstück: Die Home Base

Das Gehirn eines Smart Home Systems ist immer die Zentrale. Dort laufen sowohl bei einer Funk- als auch bei einer Kabelverbindung sämtliche Informationen zusammen und werden verarbeitet. Sie fungiert als Steuereinheit und speichert relevante Daten, um das System an seine Benutzer anpassen zu können. Bei Magenta SmartHome heißt diese Zentrale Home Base. Dem Kunden stehen mehrere Versionen der Station zur Verfügung. Optisch gibt es keine Unterschiede; je nach Funksystem gibt es allerdings unterschiedliche Produkt-Varianten. Du sollest Dir also im Vorfeld überlegen, welches Protokoll Du benötigst. Aktuell werden vor allem HomeMatic-Produkte unterstützt. Gängige Funk-Protokolle wie ZigBee oder Bluetooth können nachträglich über einen USB-Stick integriert werden – die Home Base verfügt über zwei USB-Anschlüsse. Durch die Verbindung zum Internet aktualisiert sich die Software automatisch.

Magenta SmartHome Base

Mit der Home Base steuerst Du das System.

Die Home Base wird an den heimischen DSL-Router angeschlossen und bekommt so Zugriff auf die vernetzten Geräte. Sobald die Station registriert ist, kann es auch schon losgehen. Mithilfe der passenden App werden die Geräte dann Schritt für Schritt mit der Home Base verbunden . Sollte eine Komponente trotz Verbindung nicht angezeigt werden, hilft ein Reset.

Magenta SmartHome App

Um die Home Base und somit das ganze System zu nutzen, benötigst Du außerdem die Magenta SmartHome App. Zur Aktivierung der App brauchst Du eine kostenpflichtige Lizenz: Monatlich kostet diese 4,94 Euro. Die App verwandelt Dein Smartphone oder Tablet in eine Fernbedienung für Dein Zuhause. Mit der App kannst Du auch mehrere Aktionen miteinander verknüpfen. So öffnet sich zum Beispiel die Tür automatisch, wenn Du nach Hause kommst und das Licht wird als Reaktion auf das Öffnen der Tür eingeschaltet. Außerdem bekommst Du sofort eine Nachricht, wenn beispielsweise der Rauchmelder anspringt.

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