Ladestationen für Elektro-Autos, Windparks, umweltbewusster Netzbetrieb: dafür ist innogy bekannt. Die RWE-Tochter hat aber auch ein eigenes Smart-Home-System, mit dem die intelligente Hausautomation nachhaltig und umweltbewusst gestaltet werden soll. Hier erfährst Du alles Wissenswerte über innogy SmartHome.

innogy rüstet auf und wird smart

Schon der Name des Unternehmens kündet von seiner großen Mission. innogy setzt sich nämlich aus den englischen Begriffen „innovation“ und „energy“ zusammen – auf Deutsch „Neuerung“ und „Energie“. Im Zentrum der Unternehmenspolitik steht ein umweltbewusster Umgang mit Energie. innogy wurde im April 2016 vom deutschen Energieversorger RWE gegründet und sollte eigentlich die Zukunft des Unternehmens symbolisieren, das in erster Linie auf Kohle und Atomstrom setzt. 2018 gab RWE bekannt, innogy an seinen Hauptkonkurrenten E.ON zu verkaufen.

innogy SmartHome: Logo auf einem Schild, weiße Schrift auf schwarzem Untergrund

Das i für innogy – inzwischen ein bekanntes Logo.

Inzwischen hat sich innogy auch in den Smart-Home-Sektor vorgewagt, mit dem Ziel, das intelligente Zuhause umweltfreundlich und energiesparend zu machen. Unter dem Namen innogy SmartHome vertreibt das Unternehmen eigene smarte Produkte, die über das weit verbreitete WLAN-Netz funken. Die Geräte punkten mit ansprechendem und unauffälligem Design sowie einfacher Bedienung.

Alle innogy SmartHome Geräte auf einen Blick

Das Gehirn des Systems ist die SmartHome Zentrale, da sie alle anderen Geräte miteinander vernetzt. Der Zugriff ist 24 Monate lang kostenlos, für die weitere Nutzung ist ab dann eine Jahresgebühr von 14,95 Euro fällig – das sind im Monat nicht einmal 1,25 Euro. Damit Dein Zuhause immer perfekt temperiert ist, stehen Dir Raum- und Heizkörperthermostate zur Verfügung. Die Heizkörperthermostate werden direkt an der Heizung angebracht, mit dem Raumthermostat steuerst Du alles, indem Du beispielsweise Deine Wohlfühltemperatur einstellst. Per App kannst Du das aber bequem auch vom Bett aus tun.

„Wir wollen ein nachhaltiges Energiesystem schaffen, das die Welt für uns und zukünftige Generationen lebenswert macht.“ (https://hello.innogy.com/ueber/)

Der Wandsender kommt zum Einsatz, wenn es mal schnell gehen muss. Er ist vielfältig kombinierbar und kann überall angebracht werden. So kannst Du zum Beispiel alle Lichter im Raum mit dem Schalter verbinden und sie auf diese Weise mit einem einzigen Knopfdruck an- und wieder ausschalten. Gleiches gilt auch für die Heizung. Weitere Steuerelemente sind die Unterputz-Schalter, die Du hinter Dimmern, Lichtschaltern oder der Rollladensteuerung installierst. Die Zentrale leitet Deine Befehle an die sogenannten „Aktoren“ weiter, die ihn dann direkt umsetzen.

Für die Sicherheit in Deinem Zuhause sind die Tür- und Fensterkontakte zuständig, ebenso der Rauchmelder. Bei Rauchbildung oder einem offengelassenen Fenster warnt Dich die App innerhalb kürzester Zeit. Praktisch sind auch die Funk-Zwischenstecker, die verschiedene elektronische Geräte in das innogy SmartHome-System integrieren.

innogy SmartHome-App

Um Deine „innogy SmartHome-Produkte“ jederzeit auch von unterwegs steuern zu können, brauchst Du die innogy SmartHome-App. Die Anwendung stellt Dir – neben einer umfassenden Steuerung – beispielsweise auch vordefinierte Licht-Szenarien zur Verfügung. Du bekommst außerdem Push-Benachrichtigungen auf Dein Smartphone, wenn der Rauchmelder anspringt oder eine Bewegung im Wohnzimmer registriert wird. Außerdem erhältst Du Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Installation der Produkte sowie Status-Informationen zu Deinen vernetzten Geräten.

innogy SmartHome: Screenshots von der innogy App

Mit der übersichtlichen steuerst Du Deine smarten Geräte – auch von unterwegs.

Wenn Du die App außerdem mit den Control-Einheiten von innogy verbindest, zeigt sie Dir den Energieverbrauch Deiner Geräte an; so kannst Du leichter Ressourcen schonen.

Kompatible Geräte

Über die App integrierst Du außerdem ausgewählte Geräte von Drittanbietern. Dazu gehören unter anderem die beliebte Wetterstation von Netatmo (inklusive Regen- und Windmesser), Samsungs Smartcam für den Inneneinsatz, Philips Hue und diverse Haushaltsgeräte von Miele. Zusätzlich kannst Du das innogy SmartHome-System mit Amazons Sprachassistent Alexa verbinden, indem Du Dir den kostenlosen Skill installierst.

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