Endlich geschafft! Du hast smarte Lampen, ein Thermostat und Fenstersensoren gekauft und kannst sofort mit Der Einrichtung Deines eigenen Smart Homes loslegen. Dann die Ernüchterung: Die Geräte verwenden unterschiedliche Funkstandards und lassen sich einfach nicht miteinander verbinden. Doch Rettung naht! Mit „Homee“ bringst Du nahezu alle Geräte zusammen.

Damit Smart-Home-Gadgets untereinander kommunizieren und Deine Anweisungen entgegennehmen können, verfügen sie über einen bestimmten Funkstandard. Damit werden Informationen an die Basisstation weitergeleitet und verarbeitet. Geräte mit unterschiedlichen Standards lassen sich allerdings nicht verbinden. Das ist so, als würdest Du versuchen, Dich mit jemandem in einer Sprache zu unterhalten, die Du nicht verstehst. Deshalb kann es passieren, dass sich Smart-Home-Gadgets unterschiedlicher Hersteller nicht vernetzen lassen. An dieser Stelle hilft die Schaltzentrale Homee. Das offenes Smart-Home-System erlaubt Dir, Geräte mit den drei unterschiedlichen Funkstandards ZigBee, Z-Wave und EnOcean problemlos zusammenzubringen.

Homee Smart Home

Mit 5x5x5 cm ist Homee klein und platzsparend.

Wie funktioniert Homee?

Das Besondere an Homee ist das Würfel-Prinzip. Die gesamte Schaltzentrale besteht aus bis zu vier Würfeln, die jeweils als eigener Sender und Empfänger dienen. Der weiße „Brain Cube“ ist das Herzstück des Systems. Hier werden Befehle verarbeitet und weitergeleitet. Darüber hinaus gibt es den EnOcean Cube, den Z-Wave Cube und den ZigBee Cube. Jeder der Würfel empfängt die entsprechenden Signale und leitet sie an den Brain Cube weiter. Dort werden die Informationen verarbeitet und wieder an die Würfel geschickt. Auf diese Weise können ZigBee-, EnOcean- und Z-Wave-Geräte problemlos miteinander kommunizieren. Das Praktische an Homee: Du musst nicht alle Würfel kaufen. Wenn Deine vernetzten Geräte ohnehin nur einen der drei Standards verwenden, brauchst Du auch nur einen Cube. Die restlichen kannst Du, wenn gewünscht, auch später noch besorgen. Nur der Brain Cube wird per Micro-USB mit Strom versorgt. Damit auch die anderen Würfel genug Saft bekommen, werden sie wie Legosteine aufeinandergestapelt.

„Homeegramme“ und Steuerung per Sprachbefehl

Um Deine Geräte mit Homee zu verwenden, brauchst Du die Homee App. Die ist für iPhones, iPads und Android-Geräte erhältlich. Außerdem kannst Du per Webanwendung vom PC auf die Schaltzentrale zugreifen. Wer sein Smart Home mit der Stimme steuern möchte, kann Homee mit Amazon Echo oder Google Home verbinden.

Homee Smart Home Web-App

Auch vom Computer lässt sich Homee steuern.

Wie in anderen Smart Home Systemen, beispielsweise dem Apple HomeKit, lassen sich smarte Geräte mit Homee in Gruppen einteilen. Damit schaltest Du gezielt Lampen in einem Raum ein oder regelst die Heizung in einem anderen Zimmer. Für Gewohnheiten lassen sich die sogenannten Homeegramme verwenden. In drei Schritten stellst Du ein eigenes Programm auf die Beine. Erst wählst Du einen Auslöser, beispielsweise „mittwochs um 15 Uhr“. Danach legst Du Bedingungen fest, wie zum Beispiel „Nur, wenn die Sonne scheint“, was mit speziellen Sensoren geprüft wird. Zum Schluss kommt die Aktion, die Homee ausführen soll: „Fahre die Jalousien nach unten“. Es lassen sich beliebig viele Bedingungen festlegen, die nacheinander abgefragt werden.

Sicherheit und Datenschutz

Anders als viele andere Smart-Home-Geräte speichert Homee die Nutzerdaten nicht auf einem Server, sondern lokal. Das bedeutet, dass Deine Daten immer in Deinen vier Wänden bleiben und Hacker es deutlich schwerer haben, an sie heranzukommen. Achtung: Wenn Du ein anderes System dazuschaltest, beispielsweise Alexa oder den Google Assistant, werden ebenfalls Daten gespeichert und aufgezeichnet, die jedoch nicht lokal gesichert sind. Darüber hinaus wird Homee in Deutschland produziert und unterliegt dementsprechend den deutschen Datenschutzbestimmungen. Zum Glück für Dich, denn: Die Gesetze zum Datenschutz sind in Deutschland strenger als in vielen anderen Ländern.

Der Brain Cube alleine kostet 129 Euro. Ein zusätzlicher Würfel kostet 99 Euro. Für den Anfang kannst Du den Brain Cube zusammen mit einem weiteren kaufen, beispielsweise in Verbindung mit dem EnOcean Cube. Das Bundle kostet 199 Euro.

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